Die Amarone-Hügel
Cassiodorus hatte sich bereits im 4. Jahrhundert n. Chr. in den Wein verliebt; zwar in einen Wein aus getrockneten Trauben, der ganz anders war als der heutige, aber der amarone enthielt ihn bereits in gewisser Weise. Spätere Edikte von Herrschern und Fürsten trugen dazu bei, die Vigna und den Wein des Valpolicella zu schützen.

Dieser schmale Landstreifen hat ein ganz eigenes Mikroklima, das durch die Lessini-Berge vor den kalten Nordströmungen geschützt und durch den Gardasee im Westen gemildert wird. Die Böden sind hier sehr unterschiedlich, ebenso wie die Hänge: Der Amarone wird in den Hügeln angebaut, die bis zu 500 Meter über dem Meeresspiegel liegen. Dies können mehr oder weniger lockere, entwässerte Mergelböden sein. Sie ergeben auch bei gleicher Weinbereitung und Reifung sehr unterschiedliche Ergebnisse.
Pergola aus dem Trentino oder Venetien für die Ausbildung (einige stellen auf Guyot um), um die Produktivität zu begrenzen. Erträge, die die Vorschriften auf 65% der Trauben im Trocknungsprozess festlegen (aber oft noch weniger), die dann noch mehr Wasser und Gewicht verlieren. Ganz zu schweigen von den Risiken eines 120-tägigen Stillstands in der Fruttaio (unerwünschter Schimmel, Fäulnis & Co).
Das Ergebnis ist, dass man als Erzeuger von Amarone, vielleicht eine der Weinsorten Italiens, die am engsten mit den traditionell in diesem Gebiet tätigen Kellereien verbunden ist, nicht improvisieren kann.
Heute möchten wir Ihnen vorschlagen, einen Amarone aus Masi zu probieren, einen Spitzenwein des Gebiets, den Masi Costasera Amarone classico Riserva 2016 der den ausdrucksstarken und qualitativen Höhepunkt der Weinkellerei darstellt. Er ist in der Tat die aristokratischste Version des Classico "Costasera", der als "reinrassiger" roter Wein von Masi definiert wird. Dieser Wein stammt von den Hügeln, die dem Sonnenuntergang zugewandt sind, bewohnt von Weinstöcken, die auf den Gardasee blicken und seine ganze frische und würzige Essenz in sich aufnehmen. mehr auf www.furordivino.com